Montag, 30. September 2013

Lifestyle-Veganismus

Ich lese in letzter Zeit immer häufiger den Begriff "Lifestyle Veganismus", sprich, Veganismus als Modeerscheinung. Da frage ich mich doch, wieso, weshalb, warum ein offensichtlich ernstes Thema zur Modeerscheinung geraten kann.
(mein Nebenberuf ist Amateurphilosoph)
Wie sah die Masse der Bevölkerung Veganismus vor ein paar Jahren? Veganer waren Hippies, Tierschützer, am besten noch blass und kränklich. Veganer hat niemand für voll genommen, es waren Spinner, Extremisten und wollten "normale" Menschen in ihrer Ruhe stören.
- kein schönes Bild. 1. entspricht es nicht der Realität und 2. spiegelt es die negative Haltung der Menschen bzgl. alternativer Lebenseinstellungen dar.

Wie sieht die Masse der Bevölkerung Veganismus heute? Viel hat sich nicht geändert, zumindest nicht bei der Landbevölkerung (ich weiß das, ich lebe dort) - kein Wunder, lebt doch ein Großteil der Menschen dort von der Landwirtschaft. Anders sieht es in den Städten aus, dort ist Vegan eine Trendbewegung. Aus dem Nichts schießen vegane Restaurants, vegane Supermärkte, vegane Klamottenläden aus dem Boden. Vegane Kochbücher erobern die Buchhandlungen und vegane Köche das Fernsehen. Vegan ist hip, Vegan ist trendy, Vegan ist sexy. "Lebe vegan und du wirst fit, gesund und schön" ist das neue Motto einer Bewegung, die irgendwann mal aus dem Tierrechtsgedanken heraus entstanden ist. Die Zahl der vegan lebenden Menschen wächst rasant, auch wenn viele Personen dies als nur vorübergehende Diät nutzen.

Der Unterschied ist deutlich: Veganismus ist in einen anderen Blickwinkel gerückt.
Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, aufmerksam für andere Lebewesen außerhalb ihrer eigenen Spezies zu werden (Speziesismus), ist aber in der Lage Recht von Unrecht zu unterscheiden. Das macht den ethisch überzeugten Veganer so unbequem, er zwingt einen dazu, aufmerksam zu werden. Und plötzlich sieht man das ganze Unrecht und fühlt sich schuldig, weil man daran nichts ändert. An dieser Stelle sorgt die Natur des Menschen dafür, dass er Wut entwickelt und zwar nicht auf die Ungerechtigkeit, sondern auf den Veganer, der ihm das Unrecht vor Augen führt. Lange Rede, kurzer Sinn - Veganismus wird abgelehnt, solange der Hintergrund der Einsatz für andere Lebewesen ist.
Das erklärt die Trendbewegung Veganismus; wenn es um die Themen Gesundheit, Mode, Kosmetik geht, betrifft dies in erster Linie jeden einzelnen Menschen für sich. Ich will schön, stark und gesund sein und wenn mich Veganismus da hin führt, ist das spitze. Noch ein bisschen "Blabla" bzgl der Tiere und alle halten mich für total toll. Hip sein mit gutem Gewissen, wer will das nicht?

Im Gegensatz zu manch anderen, lebe ich erst recht kurz vegan. Bin quasi mitten in die Trendbewegung geplatzt, ohne dieser wirklich zu folgen. Ja, ich habe ein Faible für Kochbücher und hab auch beide Bänder von Atilla im Schrank. Weniger aus Lifestylegründen, mehr aus "Ich liebe gutes Essen". Ansonsten würde ich mich als ethisch motivierter Veganer bezeichnen (bevor ich jetzt wieder in´s schwafeln gerate über meine Beweggründe, lest doch bitte die Seite "Warum Vegan" in diesem Blog). Ich konsumiere gerne, aber bitte bewusst. Ich freue mich über jedes vegane Produkt, was ich finde - aber ich lehne es trotzdem ab, wenn die produzierende Firma ihr Haupteinkommen über Fleisch- und Fisch bezieht (Beispiel Firma Iglo), wenn die Hersteller ihre Produkte in Sklavenarbeit herstellen lassen (Beispiel H&M), wenn diese Produkte an Tieren getestet werden oder die Firmen Tierversuche durchführen lassen (Beispiel Kosmetik, Putzmittel) oder wenn die Firmen eine miserable, menschen- und naturverachtende Firmenpolitik an den Tag legen (Beispiel Firma Coca Cola, Nestle etc.). Für mich gehört das zu meiner veganen Lebensweise dazu. Ebenso wie der Aktivismus, sprich dem unterschreiben von Petitionen, Teilnahme an Demonstrationen, Öffentlichkeitsarbeit etc.

Bevor ich hier jedoch missverstanden werde, muss ich dazu angeben, dass es mir total egal ist, warum jemand vegan lebt. Ich kann zwar die Prioritätensetzung von "Trendveganer" nicht unbedingt verstehen, aber das muss ich auch garnicht. Es müssen nicht alle Veganer auch zeitgleich Tierrechtler und Aktivisten sein. Hauptsache sie leben vegan, für die Tiere, die Umwelt und die Menschen der dritten Welt führt dies zum gleichen Ergebnis, einer schrittweisen Besserung. Und wenn Vegan gerade eine Modeerscheinung ist, umso besser - je mehr Menschen dieses Thema erreicht, desto mehr wird sich verändern.

Vielleicht bin ich auch etwas zu tolerant....ich weiß es nicht. Was denkt ihr darüber?

Samstag, 28. September 2013

Ein Jahr danach

Sollte sich hier jemand aus meinem Bekanntenkreis befinden und Unmut bzgl mancher Äußerungen entwickeln, verweise ich ihn auf diesen Blogeintrag
Bin endlich wieder Zuhause. Ich war die letzte Woche mit den Menschen, die ich betreue, im Urlaub in Ostfriesland (Werdum). Viel erlebt, hitzige Disskusionen mit meinen Kollegen übers Essen ;), Politik etc. Wer von euch mit mir auf Facebook verlinkt ist, hat ja schon einiges über meine Einstellung bzgl. der Bundestagswahl und dem idiotischen Barilla-Vorstand mitbekommen. Bevor ich mich hier wieder über die beiden Themen auslasse und unkontrollierte Wutausbrüche erleide, wende ich mich doch lieber einem anderen Thema zu.
Und zwar hatte ich veganen Jahrestag. Im September letzten Jahres fiel die Entscheidung nach zehnjähigem vegetarischen Leben, endlich den konsequenten Schritt zum Veganismus zu beschreiten. Grund genug, einen Rückblick zu wagen - was ist passiert, was hat sich verändert, was ist geblieben?

Die Entscheidung, Veganer zu werden, fiel in einer Zeit, wo ich langzeitkrank war. Man glaubt es kaum, aber auch mit 27 Jahren kann man an Burn-Out erkranken. Mein Leben bestand aus Arbeit, Haushalt, Familientaxi, Arbeit, Garten, Haustieren, Arbeit. Irgendwann beschränkte sich mein Schlaf aus zwei Stunden die Nacht, ich kam einfach nicht mehr zur Ruhe. Das hielt ich zwei Wochen durch, erlitt einen kleinen Nervenzusammenbruch und wurde sofort von meinem Hausarzt arbeitsunfähig geschrieben...lange Geschichte.   Bereits mehrere Wochen zuhause, noch etliche Wochen vor mir, befasste ich mich näher mit den Themen Landwirtschaft, nachhaltigen Konsum, Massentierhaltung etc. Dr. Google wurde befragt, Youtube gelöchert... es ist ja nicht so, dass dieses mir neue Informationen gegeben hätte....aber wenn man sich nicht mit bestimmten Themen auseinandersetzt, kann man die damit verbundenen Probleme wunderbar wegignorieren. Und mit diesem Ignorieren war von da an Schluß. Ich disskutierte mit meiner (damaligen noch) Freundin; sie war eindeutig dagegen, dass ich meine Lebensweise umstellte, war sie doch selber überzeugte Fleischesserin. Ich setzte mich durch und nach endlosen Disskusionen schmeckte ihr das Fleisch dann auch nicht mehr, ebenso wie ihrer/unserer Tochter. So wurden wir ein vegetarisch/veganer Haushalt. Da ich viel Zeit hatte, wurde ich zu absoluten Kochfernatikerin, wälzte vegane Blogs, stand ewig am Herd und versuchte Freunde und Bekannte davon zu überzeugen, dass Veganer nicht nur Steine und Gras essen (mein Freundeskreis besteht nahezu komplett aus Fleischessern). Aus veganer Ernährung wurde eine vegane Lebenseinstellung - ich wechselte die Kosmetik, Putzmittel, Kleidung. Ich setzte mich mit Themen wie Plastikkonsum, Palmöl, Biolandwirtschaft und Fairtrade auseinander. Ich hatte viele Ideen, wie was bei uns Zuhause zu laufen hatte - natürlich musste ich Kompromisse eingehen, schließlich lebte ich nicht allein. Meine Freundin ließ sich von vielen Aspekten überzeugen (Vegetarisch, Meidung von Produkten, die an Tieren getestet werden), von anderen nicht (Plastikvermeidung, Fairtrade). Meine Lebensqualität zog ich aus dem bewussten Umgang mit unseren Gütern, sie aus dem "lustvollem Konsum". Wir konnten uns arrangieren, fanden Kompromisse und zumindest ich war glücklich mit der Art, wie sich unser Leben gestaltete.
Ich hatte meinen Weg gefunden, einen Lebenssinn neben meiner Arbeit gefunden und konnte Anfang des Jahres 2013 verändert und gestärkt wieder meinen Beruf aufnehmen. Mir ging es gut, wir fingen an, unsere Hochzeit zu planen und damit unsere gemeinsames Leben. Damals lernte ich, wie sich Glück anfühlt - natürlich gab es Auf und Ab´s; blöde Disskusionen, insbesondere mit meiner Familie und mit diversen Freunden, Arbeitsstress, Terminflut. Aber nichts brachte mich mehr so aus der Fassung, wie noch ein halbes Jahr zuvor. Im März fing ich an, diesen Blog zu schreiben; eigentlich entstand die Idee eher daraus, die Flut meiner Gedankengänge irgendwo lassen zu können, fühlte ich mich doch oftmals von meinem Umfeld unverstanden. Egal, ob es um meine neue Lebensweise oder unsere Hochzeit ging, irgendwie eckte ich überall an, musste mir blöde Kommentare anhören oder betretendes Schweigen aushalten. Der Blog wurde zu meinem Raum, wo ich Gedankengänge, Erlebnisse und Wahrnehmungen lassen konnte. Und das Beste daran war/ist, dass es anscheinend Menschen gibt, die diesen ganzen Schrott auch noch lesen ;) Nee mal ehrlich, ich bin begeistert, dass ich einige treue Leser gewonnen haben und freue mich immer wieder über Mails und Kommentare - Ihr seid die Besten :)
Tja, dann ging alles sehr schnell: Ich hab geheiratet, schwebte auf Wolke 7, legte meinen Namen ab (passend zu meiner neuen Lebenseinstellung). Ich trat dem Bürgerprotest in Ahlhorn bei, wurde aktiv im Protest gegen Massentierhaltung, Schlachthöfe etc.
Nach 75 Tagen Ehe zog ich von Zuhause aus, weil meine Frau nicht mehr mit mir zusammen sein wollte. Ich fiel in ein Loch, sah keinen Sinn mehr in irgendwas, betrank mich. Fand eine Wohnung für mich und meinen heiß geliebten Hund, zog um und schwanke seitdem zwischen "Hey, ich kann mein Leben jetzt ohne Kompromisse führen und uneingeschränkt meinen Beitrag für eine bessere Welt leisten" und "was nützt einem diese ganze Weltverbesserung, wenn man am Ende allein dasteht". Sprich zwischen Motivation und Depression.
Frei nach Hannes Wader "So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar, dass nix bleibt wie es war" - In diesem Jahr habe ich mich vom Workaholic zum Aktivisten für eine bessere Welt verändert. Ich habe meine langjährige Beziehung und damit auch meine Wahlfamilie und mein Zuhause verloren. Allmählich versuche ich mich, mit zahlreichen Rückschlägen, aus diesem Deprisumpf herauszuarbeiten und nach vorne zu sehen. Schließlich habe ich viel gelernt in diesem Jahr und ich weigere mich, dem keine Anerkennung zukommen zu lassen nur weil meine (denkt euch an dieser Stelle jetzt mal gaaaaaaaaanz viele Flüche, die ich lieber nicht schreibe) Frau nicht mehr mit mir leben will. Ich habe gelernt aufzustehen und meine Meinung zu sagen (egal, ob man´s tut oder nicht, die Leute reden eh über einen). Ich bin nicht nur Veganer geworden, ich habe auch gelernt, erhobenen Hauptes dazustehen und zu sagen "Hey, ich bin Veganer, ich bin ne Lesbe und ich bin verdammt stolz drauf". Ein Teil meiner Familie, viele meiner Freunde und Arbeitskollegen haben sich daran gewöhnt, einige wenige disskutieren noch mit mir, viele haben es aufgegeben. Ich hab einfach die besseren Argumente ;)
Ich habe in diesem Jahr zu mir selbst gefunden und dafür ein riesen dickes Dankeschön an mich selbst - Das hab ich gut gemacht!!!

Also abschließend
Was ist passier? - Vieles
Was hat sich verändert? - fast Alles
Was ist geblieben? - Die Liebe zu meiner Frau und mein Hang zu Depressionen; aber manche Sachen brauchen auch ein paar Tage länger für ne Veränderung.


PS: Da das Thema "Homosexualität" momentan in diesem Blog, nur eben kleine Erklärung dazu; mir ist momentan echt nicht nach Gaypride - mein Herz ist gebrochen, aber ich hoffe wirklich, dass irgendwo auf diesem Planeten ein Frau auf mich wartet, die ihr Leben mit mir teilen möchte und wir glücklich werden können. Aber momentan will ich das nicht, im Moment will ich....ich weiß es nicht...aber bloß keine Beziehung und schon gar nicht mich näher mit dem auseinandersetzen, was ich verloren hab.

Ohhhhhhhhh, wenn ich mir das selber durchlese, nervt dieses viele Herzschmerz, Keiner-liebt-Mich total. Wann geht das denn endlich weg???
Hab aber in diesem Zusammenhang ein neues Projekt gestartet - als Standard-Dorfkind ist der Genuß von Alkohol für mich ein regelmäßiger Zeitvertreib. Da sich mein Konsum in letzter Zeit jedoch häuft und damit auch die Morgende, an denen ich denke "Du bist so dämlich", habe ich jetzt beschlossen, dem Alkohol abzuschwören. Inwieweit ich das wirklich durchhalte, steht in den Sternen, aber das Vorhaben steht. In ein paar Tage werde ich meine Ehe beerdigen (im wahrsten Sinne des Wortes) und dabei mit ein paar ausgewählten Leuten unseren Hochzeitschampagner trinken und dann ist entgültig Schluß. Hab nämlich jetzt was gelernt:
"Die Erinnerung an eine verlorene Liebe in Alkohol ertränken zu wollen ist töricht. Alkohol konserviert."

So, jetzt hab ich fertig :) Was für ein Jahr!!!

Sonntag, 22. September 2013

Lebervurst, Lebervurst, dat macht Durst

Die Überschrift ist ein heißgeliebter Schnack von meinem Stiefvater - macht keinen Sinn, wird aber immer wieder verwendet :)
Wieso schreibe ich jetzt was über Lebervurst? Heute (22. September) findet in Bad Zwischenahn die Veranstaltung "Genuß im Nordwesten" statt. Unter dem Motto "Weil verantwortungsvoller Genuß Unterstützung braucht" stellen verschiedene Organisationen und Hersteller ihre Produkte vor, wodurch ein riesiger "Genußmarkt" entstehen soll - natürlich alles regional.
Wer mehr über diese Veranstaltung bzw. den Organisator "Slow Food" erfahren möchte, kann sich unter folgenden Links informieren
www.genuss-im-nordwesten.de
www.slowfood.de

Der Vegetarierbund Oldenburg hat dort dieses Jahr auch einen Stand, von daher haben wir mit mehreren Leuten versucht, ein buntes Angebot servieren zu können. Von Suppe über Kuchen und belegte Brötchen ist viel dabei. Der Erlös wird komplett gespendet. Dieses Mal gehen die Spenden an den Hagelhof in Cloppenburg.
Mein Beitrag zu diesem Event sind Lebervurstbrötchen.
Vorweg muss ich mal was grundsätzliches zur Lebervurst loswerden:
Ich hab bereits häufiger betont, dass ich zeitweise gerne Fleischersatzprodukte in meiner Küche verwende, aber bei Lebervurst (und auch bei dem berühmten Zwiebelmett) sträuben sich mir die Nackenhaare. Das erste Mal habe ich diese beiden Aufstriche hergestellt, als sich meine Eltern zu Besuch angekündigt hatten. Von Prinzip sind beide Aufstriche superschnell zubereitet und für überzeugte Fleischesser eine klasse Alternative. Mein Stiefvater hat den Unterschied nicht rausschmecken können und ich war mächtig stolz auf mich. Das Problem, was ich jedoch mit dem Zeug habe: "Ich schmecke auch keinen Unterschied". Dem Fleischkonsum habe ich vor 11 Jahren abgeschworen. Obwohl ich immer gerne (sehr sehr gerne) Fleisch gegessen habe, überwogen für mich damals Mitgefühl, Empathie und der Respekt vor dem Leben und damit stand meine Entscheidung fest.
Ich habe natürlich gestern die Lebervurst abgeschmeckt und wiederholt kam mir der Gedanke "Wenn ich nicht wüsste, dass ich das selber zubereitet habe, würde ich das nicht essen. Das schmeckt zu sehr nach echter Lebervurst" Wie gesagt, ich mag Fleischersatzprodukte, aber wenn sie zu sehr nach dem Original schmecken, krieg ich das nicht durch den Hals.
Ich weiß nicht, ob jemand von euch dieses Problem auch kennt: "Fleischersatz ja, aber es sollte bitte nicht zu sehr nach Fleisch schmecken."
Nix desto trotz, für Alle, die gerne solche Produkte essen oder ihre Bekannten damit begeistern wollen, kommt hier das Rezept

Lebervurst
1 Zwiebel
10g Olivenöl
170g geräucherter Tofu
1 El Majoran
1 El Petersilie
1/2 El Paprikapulver edelsüß
1 Dose Kidneybohnen
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Zwiebel in den TM geben und 15sec/Stufe 4 zerkleinern. Die STücke mit dem Spatel anschließend runterkratzen. Öl hinzugeben und 8 Min/ 100Grad/Stufe 1 verrühren.Restliche Zutaten hinzugeben und ca 50sec/Stufe 5 pürieren (evt. etwas länger)
Die Pampe im Thermomix

50 Brötchenhälften für "Genuß im Nordwesten"

Probestück - schmeckt nach Leberwurst - buäh!!!
  
Hab für die 50 Brötchenhälften die dreifache Rezeptmenge gemacht und leider ziemlich viel übrig behalten...dann werd ich wohl die nächsten Tage einen Lebervurstschock erhalten. Zum Glück fahr ich morgen in "Arbeitsurlaub", sprich ich betreue, meine zu Betreuenden machen Urlaub. Dann hab ich ja schon ein schönes Mitbringsel für´s Abendbrot :)
Wünsche euch allen eine gute Woche.

PS: HEUTE IST BUNDESTAGSWAHL ALSO GEHT WEG VOM PC UND AB IN DIE WAHLKABINEN

Sonntag, 15. September 2013

Spontanes Familienkochen

Spontane Abende sind doch meist die schönsten - Freitag bin ich mal wieder zu meinen Eltern gefahren. Im Vorfeld bat meine Mutter mich, etwas zum Kochen raus zu suchen - dazu muss ich mal sagen, dass meine Mutter sich noch am ehesten aus meiner Familie bemüht, meine Gedankengänge nachzuvollziehen und sehr experimentierfreudig wird, was die vegane (hab heute in einem Forum mal wieder den Begriff "veganisch" gelesen, buäääuääuäuääuäuäuu) Küche angeht. Zudem ist sie ziemlich offen, was Disskusionen diesbezüglich angeht und mittlerweile hat sie merklich ihren Fleischkonsum reduziert (quasi von "Ich esse immer, zu jeder Mahlzeit Fleisch" - Mentalität zu "Mal ein fleischfreier Tag ist absolut sinnvoll"). Ihre Entwicklung findet sehr zum Leidwesen meines Stiefvaters statt; veganes Essen versucht er zu meiden (zumindest wenn er es identifizieren kann), probiert es auch nur ungern. Daher ist das gemeinsame Kochen echt ne spannende Angelegenheit.
Da ich momentan unheimlich unkreativ bin, was das Kochen angeht und auch wenig Lust auf Eigenkreationen habe, schnappe ich mir meist ein Kochbuch (hab ja genug davon) und koche nach Rezept. D.h. demnächst werden hier auch mehrere Kochbuchempfehlungen erscheinen ;)
So, also auf jeden Fall wieder zurück zu dem Abend. Ich hatte Zuhause bereits ein afrikanisches Rezept ausgesucht aus "The Lotus and the Artichoke", meine Mutter liebt Afrika, hat dort auch mal drei Monate ihres Lebens verbracht und ich dachte, das wäre eine gute Idee. Es sollte "marokkanisch gefüllten Kürbis geben. Also hab ich auf den Weg zu meinen Eltern noch eingekauft und kam dann nach knapp 2 Stunden auch in meinem Elternhaus an.
Mein Kochplan wurde mit "Oh, das klingt aber gut" von meiner Mutter und mit "tja, zur Not kann ich mir ja ein Leberwurstbrot machen" von meinem Stiefvater angenommen. Ca. 10 Minuten später stand mein Bruder (einer von insgesamt 5) vor der Tür *freu*. Meine Brüder sehe ich relativ selten, weil wir relativ weit auseinander wohnen (1 1/2 Autostunden) und alle viel am Arbeiten sind. Die Jungs leben alle in der Nähe von unseren Eltern (ich habs noch am weitesten weg geschafft), von daher hat mein Bruder die Gelegenheit genutzt, dass ich komme, und ist spontan vorbeigekommen. Mein Bruder hat umfassende vegane Kocherfahrung - er ist "Flexitarier" (ich glaub zumindest, dass das so heißt), d.h. er ist manchmal über einen längeren Zeitraum vegan, dann wechselt er aus Fleisch, dann vegetarisch, dann wieder vegan, Fleisch etc. Diese Art muss ich nicht verstehen, ich lasse ihn das so machen, wie er meint.
Oweh, schwafel ich heute etwas??? Na ja, mein Bruder hatte ein Besuchsgeschenk dabei, ein Schale gefüllt mit BigSteaks und Gewürzen. Wunderbar, also kochte ich Kürbis, mein Bruder briet Schnitzel und meine Mutter kochte Marmelade (HagebuttenEschenMarmelade). Dementsprechend flüchtete mein Stiefvater aus der Küche und kam auch erst zum Essen wieder.Und das wurde ein Essen - mir war fürchterlich schlecht danach, aber es war soooooooo lecker.

Selbst mein Stiefvater aß; er konnte sich zwar nicht so mit dem Kürbis anfreunden, sehr wohl aber mit der Füllung und die Schnitzel hat er geliebt.
Nach dem Essen kam der Sekt auf den Tisch und es entwickelte sich ein disskusionsfreudiger Abend - natürlich ging es um Tierrechte, nachhaltige Landwirtschaft, Tierversuche in der Kosmetik etc. also wurde der Abend auch seeehhhhhhrrrr lang. Aber ich bekam das erste Mal das Gefühl, dass meine Eltern mich doch wirklich zu verstehen suchen - selbst mein Stiefvater hörte aufmerksam zu und meinte abschließend "Ich werd weiter Fleisch essen, aber es wäre schön, wenn du mir zeigst, wo ich tierversuchsfreies Duschgel herkriege...das finde ich nicht in Ordnung." Hey, das ist immerhin ein Anfang :)
Es scheint immer normaler zu werden, dass ich als Veganerin zwischen meiner durch Landwirtschaft geprägten Familienmitgliedern lebe. Ich bin sehr stolz auf diesen ABend und hab ihn sehr genossen. Vielleicht ziehen die anderen Leute in meiner wirklich großen Familie (patchwork halt)auch irgendwann mal nach.
Wie ist das bei euch Zuhause, insbesondere bei Eltern, Geschwistern, Großeltern?

Montag, 9. September 2013

Gemeinsamkeiten zwischen dem Trinken von Alkohol und Gartenarbeit

Ich war zwei Tage lang sehr fleißig und habe mein erstes Beet angelegt. Das heißt, ich habe Rasen abgetragen, umgegraben, Blumenerde eingearbeitet, nochmal umgegraben und jetzt ist das Werk vollendet und kann bepflanzt werden.
Bei der Schaffung dieses Werkes kamen mir doch allerhand Gedanken zum Thema, inwieweit ich durch diese Arbeit eine ähnliche Wirkung wie bei übermäßigen Alkoholkonsum erreiche. Klingt erstmal absurd, ist aber sehr wohl vergleichbar.
1. Selbst bei kaltem Wetter ist das ne schweißtreibende Angelegenheit
2. Man fühlt sich unheimlich stark
3. Der Vorsatz "Heute nicht so viel" wird ziemlich schnell über Bord geschmissen
4. Man merkt, es ist genug und hört trotzdem nicht auf
5. Ab einem gewissen Punkt beginnt man das Torkeln
6. Es macht unheimlich hungrig
7. Körperliches Unwohlsein wird ignoriert
8. Ist man am Ende, meldet sich der Körper mit Schmerzen
9. Am nächsten Tag hat man wahnsinnigen (Muskel-)kater
10. Das Bier danach schmeckt immer noch am Besten

Jetzt bin ich fertig, total fertig, fix und fertig. Mein Bier hab ich mir verdient. Aber es hat sich gelohnt
Vorher

Umrandung

Rasen ausgehoben

Mit Blumenerde umgegraben und bereit zum Bepflanzen

In diesem Sinne "Prost"


Sonntag, 8. September 2013

Bosse erzählt...

Ooooohhhhhh, ich hab ganz viel zu erzählen. Aber schenkt mir dazu eure volle Aufmerksamkeit, bitte nicht nebenbei in den Fernseher schauen, Essen kochen, am PC sitzen, im Garten arbeiten, telefonieren oder was Menschen sonst noch so gerne machen. Ich liebe es, die volle Aufmerksamkeit zu haben und wenn ich die nicht bekomme, weiß ich schon, wie ich sie mir hole. Ich versuche erst, meinen Kopf auf deinen Schoß zu legen, wenn du den weg stubst, mache ich mit meiner Pfote weiter. Wenn das auch nicht klappt, lehne ich mich mit meinen ganzen Körper gegen dich. Solltest du dann anfangen zu schimpfen, könnte ich eventuell aufhören...aber nur eventuell. Ich habe schließlich große Kulleraugen und weiß sie zu benutzen ;)
Aber ich bin eigentlich ganz liebenswürdig, von daher hört ihr mir jetzt zu, okay?
Also, wo fang ich an. Hallo erstmal, ich bin Bosse. Ich bin ein Berner-Sennen-Hund, etwas über 5 Jahre alt und ich mag ganz besonders gerne Essen, Kuscheln, Spazieren gehen und Schnee. Ich mag nicht gerne allein sein, Schimpfe, Wasser (buäh nass) und Hitze.
Ich hatte ein gaaaaaaanz schönes Zuhause mit meinen zwei großen Frauchen, einem kleinen Frauchen und drei Miaudingern, die ich allesamt sehr liebte. Draußen war ein großer Garten, wo ich ganz tolle Löcher buddeln konnte, die meine Frauchen dann immer wieder zubuddelten (das war mein Lieblingsspiel). Da liefen auch immer so ganz große Tiere auf der Weide rum mit langen Beinen und manchmal hat sich da ein Mensch, der über meinem Zuhause wohnte, draufgesetzt und wurde dann Spazieren getragen. Diese Tiere mochte ich nicht so gerne...ich hab immer ganz mutig getan und viel gebellt, wenn ich die gesehen hab. Aber oft kamen die dann auf mich zugelaufen und dann hab ich Angst bekommen und bin immer schnell zu Frauchen gelaufen, die mich dann immer ausgelacht hat. Das finde ich ja gemein, ich kann auch nichts dafür, dass ich vor einigen Sachen Angst habe...am meisten fürchte ich mich vor großen Tieren, Wasser, Gewitter und der Dunkelheit. Aber Frauchen beschützt mich da immer ganz gut und dann ist das Alles auch nicht ganz so schlimm.

So, das waren erstmal ein paar Infos zu mir. Jetzt aber das, was ich erzählen wollte. Also es ist folgendes passiert. Vor einiger Zeit ging es meinem Lieblingsfrauchen (die schimpft immer nicht ganz so viel und kuschelt mehr mit mir, als die andere) gar nicht gut. Sie weinte ganz viel, kümmerte sich kaum noch um mich. Hab versucht sie zu trösten, aber das wurde irgendwie nicht besser. Sie hat ein paar Tage lang gaaaaanz viele Sachen in Taschen gepackt, wobei ich mir ja noch nichts gedacht habe. Dann hat sie angefangen, meine Sachen in eine Tasche zu packen und da wusste ich Bescheid - URLAUB!!! Wenn ich Urlaub mache, fährt Frauchen mich immer zu ihren Eltern, da ist das total schön. Die haben einen riesen Garten und weil überall ein Zaun drum ist, muss ich dort auch nicht ganz so viel an der Leine laufen. Und die haben ganz viele Ecken, wo ich supertoll buddeln kann. Und die haben so viele komische Sachen im Garten stehen, die ich immer verstecke und dann suchen die Eltern die ganze Zeit danach. Und die schimpfen nie, da darf ich machen, was ich will. Und die geben mir immer ganz viel zu Fressen. Ich liebe es da.
Also mein Frauchen hat mich dann in´s Auto geladen und immer noch geweint. Mein anderes Frauchen und das kleine Frauchen haben an der Tür gestanden und gewinkt und das kleine Frauchen hat auch geweint....Menschen sind komisch...schließlich machte ich doch Urlaub, dann hätten die doch nicht weinen müssen....das habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht verstanden....
Na ja, also ich war dann bei den Eltern und ließ es mir gut gehen. Nach 5 Tagen süßen Lebens wurde ich etwas stutzig, Frauchen könnte so bald auch mal wieder kommen, die hat mich sonst auch nicht so lange hier gelassen. Nach 9 Tagen kam sie dann endlich, hab ich mich gefreut. Zur Begrüßung habe ich für sie Flummi gespielt - dabei springe ich ganz schnell hoch und runter und wedel ganz wild mit meinem Schwanz. Aber Frauchen freute sich garnicht mich zu sehen, sie weinte schon wieder....sie hat mich ausgiebig gebürstet, mit ihrer Mutter gesprochen und dann ist sie wieder gefahren - OHNE MICH!!! Das hat sie noch nie gemacht, dabei hatte ich mich ganz toll benommen, hab sie nicht angesprungen und hab mich auch an unangenehmen Stellen bürsten lassen. Da musste ich auch weinen, hatte ich was falsch gemacht? Sie war einfach weg und kam auch nicht wieder. Ich war so traurig, dass ich ein paar Tage garnicht Fressen konnte. Die Eltern haben versucht mich aufzumuntern und irgendwann ging es mir wieder etwas besser. Aber zwischenzeitig war ich trotzdem ziemlich traurig...so lange weg von Zuhause, ich vermisste meine ganzen Frauchen und auch die Katzen.
Irgendwann wurd mir das zu blöd mit dem Warten auf Frauchen, also habe ich angefangen, mich mit den Eltern auseinander zu setzen. Wir brauchten garnicht lange diskutieren, es wurd denen ziemlich schnell klar, dass ich der Boss bin. In der Rolle fühlte ich mich auch ganz wohl und ich hatte fast schon mein altes Zuhause vergessen. Und dann, nach einer Ewigkeit, kam Frauchen wieder. Schon wieder weinend, aber auch lachend...Weiber!!! Ich war erst etwas skeptisch, was jetzt passieren würde, aber als sie meine Sachen in eine Tasche packte, freute ich mich. Es ging nach Hause, endlich.
Ja und dann passierte ein ganz dolles Ding - wir fuhren garnicht nach Hause. Frauchen ließ mich ganz wo anders raus, dort war ich vorher noch nie. Da hatte ich ja gar keinen Bock drauf...aber Frauchen redete mir gut zu, also trottete ich neben ihr her. Wir sind in einen Garten gegangen und dort durfte ich mir erstmal alles anschauen. Bisschen klein das Ganze, aber zum Rennen reicht es. Dann sind wir in das Haus rein und da war ich ganz verwirrt. Mein Körbchen war da und meine Decke, mein Napf, ein paar Schränke von Frauchen und viele Möbel, die ich nicht kannte. Hab alles genau untersucht...und dann musste ich erstmal mit Frauchen kuscheln, weil die schon wieder weinte...Das würde bestimmt besser werden, wenn wir erstmal wieder zu Hause wären, dachte ich mir. Dann wurde es Abend und Frauchen zog sich andere Sachen an und ging in ein Bett - hääääääää???? Schlafen?? Hier???? Ich wollte doch nach Hause. Ich wollte hier nicht bleiben, ich kannte das hier doch garnicht. Also habe ich gejault und davon ist Frauchen aufgewacht und hat mich getröstet. Schlafen konnte ich die ganze Nacht nicht, das war mir alles ziemlich unheimlich.
Die folgenden Tage wurde es etwas besser, Frauchen war da und so schlecht war das in dem Haus garnicht. Hier gibt es einen großen Wald, wo ich viel Laufen kann. Um den Garten ist ein Zaun, d.h. ich muss dort nicht an die Leine, das finde ich gut. Frauchen kuschelt ganz viel mit mir und wenn sie gerade im Garten Löcher buddelt, wohnen nebenan auch noch zwei Menschen, die mich kuscheln und ganz viele Leckerlis für mich haben :)
Das kleine Frauchen war einen Tag hier, das war total schön, wir haben viel gespielt. Aber Abends kam das andere große Frauchen und hat das kleine Frauchen mitgenommen und mich nicht...und mein Frauchen auch nicht - schade...aber so langsam verstehe ich, dass ich nicht mehr nach Hause komme. Frauchen und ich wohnen jetzt hier, warum weiß ich nicht und was mit den anderen Frauchen ist, weiß ich auch nicht. Ist aber auch egal, weil Frauchen sich ganz toll um mich kümmert. Zwar schimpft sie auch viel, weil ich eigentlich auch gerne wieder Boss wäre, so wie bei den Eltern, aber das will sie nicht :(
Frauchen weint jetzt auch nicht mehr so viel, was mich etwas beruhigt. Stattdessen kuschelt sie ganz viel mit mir - denn das beste an dem Haus hier ist, dass ich jetzt Frauchen für mich ganz alleine hab und ich ihre volle Aufmerksamkeit besitze :)
So, jetzt wisst ihr, wer ich bin und was ich momentan alles so erlebe. Vielleicht melde ich mich hier nochmal und erzähl weiter. Aber jetzt helfe ich Frauchen erstmal im Garten, die buddelt nämlich gerade ein Riesenloch - sie sagt Beet dazu, aber ich glaube, dass sie sich da irrt. Beete kenn ich noch von meinem alten Zuhause, da stehen Blumen drin und da darf man nicht reinpinkeln und auch nicht buddeln. Und in dem Riesenloch sind gar keine Blumen. Also darf ich da rein - mal schauen, wer besser buddelt.

Donnerstag, 5. September 2013

Saisonkalender September

Den August hab ich etwas verpennt, bzw. schließlich noch heimatlos verbracht. Der Kalender wird also im nächsten Jahr (falls ich dann noch Lust zum Schreiben hab) nachgeholt.
Jetzt haben wir erstmal den wunderschönen Monat September - Altweibersommer, letzten warmen Tage, es wird langsam dunkler...und es gibt wieder Kürbis *freu*

Gemüse
Auberginen
Auberginen
Batavia
Bataviasalat
Blumenkohl
Blumenkohl
Brokkoli
Brokkoli
Bohnen
Bohnen
Champignons
Champignons
Chinakohl
Chinakohl
Eichblattsalat
Eichblattsalat
Eissalat
Eisbergsalat
Endiviensalat
Endiviensalat
Gurken
Gurken
Fenchel
Fenchel
Kartoffeln
Kartoffeln
Kohlrabi
Kohlrabi
Kopfsalat
Kopfsalat
Kürbis
Kürbis
Lauch, Porree
Lauch
Löwenzahn
Löwenzahn
Lollo Rosso
Lollo Rosso
Mangold
Mangold
Meerrettich
Merettich
Möhren
Möhren
Paprika
Paprika
Radicchio
Radicchio
Radieschen
Radieschen
Rettich
Rettich
Rote Bete
Rote Bete
Rotkohl
Rotkohl
Sellerie
Sellerie
Spinat
Spinat
Tomaten
Tomaten
Weißkohl
Weißkohl
Wirsing
Wirsing
Zucchini
Zucchini
Zwiebeln
Zwiebeln











Obst
Ananas  
Ananas
Apfel
Äpfel
Birnen
Birnen
Blaubeeren
Blaubeeren
Blutorangen
Blutorange
Brombeeren
Brombeeren
Feigen
Feigen
Mangos
Mangos
Pfirsich
Pfirsiche
Pflaumen
Pflaumen
Quitten
Quitten
Weintrauben
Weintrauben
Zwetschgen
Zwetschgen