Mittwoch, 2. Oktober 2013

The Lotus and the Artichoke

Meine Kochmotivation und  -kreativität lässt momentan ziemlich zu wünschen übrig. Damit ich jedoch nicht verhungere, teste ich momentan mehrere Kochbücher. Endlich mal ein Grund, in meine gesammelten Werke reinzusehen und sie zu benutzen :)
Heute schreibe ich etwas über "The Lotus and the Artichoke - Vegane Rezepte eines Weltreisenden" von Justin P. Moore.
In der aktuellen Ausgabe von "Kochen ohne Knochen ist ein relativ langer Artikel über den Kerl drin. Mein Statement zu dem Verfasser dieses Werkes: Wenn ich hetero wäre, wäre ich verliebt. Berufliche Bezeichnung ist irgendwas zwischen Künstler, Grafiker, Übersetzer und Lehrer. Er liebt das Reisen, Kochen, Fotografieren und vereint, laut eigener Aussage, alle Elemente in diesem Kochbuch.
Das Buch ist von der Aufmachung erstmal schon spitze. Schlichtes Cover, kurze Einleitung, wunderschöne Fotos. Die Gerichte sind nach Kontinenten unterteilt (Amerika, Asien, Europa, Afrika) und zu jedem Kontinent gibt es eine persönliche Einleitung des Autors mit vielen Fotos. Die Rezepte sind unheimlich toll fotografiert und laden einfach zum Nachkochen ein.
Im Praxistest kann ich folgendes festhalten:
1. Die Rezepte sind relativ einfach nachzukochen
2. Es müssen größtenteils keine komplizierten Zutaten eingekauft werden
3. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen

Zusammenfassung: absolut alltagstauglich

Für mich am wichtigsten ist natürlich "Schmecken die Rezepte?"
Wie beschreib ich das am Besten? Ich bin sehr glücklich über die Tatsache, dass ich so motiviert veranlagt bin und so leidenschaftlich gerne in der Küche stehe, dass ich auch die Motivation habe, Kochbücher auszuprobieren. Es gibt nix schöneres, als nach ner Stunde Arbeit (manchmal 1/2 Stunde) am Tisch zu sitzen, die erste Gabel in den Mund zu nehmen und sich eines innigen "Boah, geil!!!" nicht erwehren zu können.
Lieber Justin P. Moore, du hast mich in mancher Stunde sehr glücklich gemacht :)

Hier ein paar Fotos aus meiner Küche (leider fotografiere ich nicht annähernd so schön wie der Autor)

Marokkanisch gefüllter Kürbis


Mango Pear Crumble

Thailändisches Auberginen-Basilikum-Curry

Mac & Cheeze Forest


Plinsen - leider total auseinandergefallen, lag aber wohl eher an mir - war im Stress

Fazit: Ich liebe dieses Buch, mein momentan absoluter Favorite!!!
Lecker, lecker :)

1 Kommentar:

  1. Deine Nachkochereien (gibt es das Wort? Egal.) sehen äußerst lecker aus. Ich hab auch schon ein paar Rezepte von seinem Blog gemacht, allesamt richtig gut und gelingsicher. Ich find halt auch, dass Justin wahnsinnig sympathisch daher kommt.

    Liebe Grüße
    Federchen

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