Dienstag, 28. Januar 2014

Vegan for Fit - Tag 17 - 22 Wie die Zeit verfliegt und Thema Gesundheitsfanatismus

Jetzt musste ich eben doch mal nachrechnen, wie lange ich die Challenge schon machen - 22 TAGE!!! Wahnsinn, wie schnell die Zeit rum geht. Nur noch 8 Tage....dabei hab ich noch gar nicht alle Rezepte ausprobiert *schnief*
Es läuft super, auch wenn es phasenweise ein bissl stressig ist. Meinen Vorsatz, jeden Tag etwas Sport zu treiben konnte ich jetzt doch nicht ganz einhalten, aber mit fünf von sieben Tagen die Woche habe ich mich gut eingependelt. Rauchen tue ich immer noch nicht (jetzt 16 Tage *freu*). Gesamtverfassung: Eigentlich ganz gut, bis auf mein anhaltendes Zeitmanagementproblem - steh etwas unter Daueranspannung, mein Terminplaner im Handy mit Erinnerungsfunktion ist momentan mein bester Freund :( Ich fürchte, dass dies wirklich mit der Challenge zusammen hängt, da die Mahlzeiten durch ihre Zeiteinteilung zwar flexibel, für mich jedoch nicht flexibel genug sind. Durch den Schichtdienst und mein permanentes Unterwegssein muss ich mir meist zwei Mahlzeiten für den Tag vorkochen, was in einen kleinen Marathon ausartet. Mittlerweile hab ich mich etwas dran gewöhnt, aber ich freue mich schon, wenn mein Programm in acht Tagen etwas entzerrter ist.

Thema Gesundheit:
"Gesundheit" - was bedeutet das eigentlich? Nach der WHO (World Health Organisation) meint "Gesundheit"  ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Im Pflegeunterricht während meiner Ausbildung haben wir uns ca. 3 Monate mit der Lehre der Gesundheit, der "Salutogenese" befasst. Dort habe ich gelernt, dass Gesundheit kein objektiver Zustand, sondern eine Frage des Empfindens ist. Beispiel: Bei Person A wird eine Laktoseintoleranz festgestellt; diese kann es als Belastung und Einschränkung erleben oder als den Anlass zu einem Lebenswandel (z.B. bewusster Umgang mit Lebensmitteln). Im letzteren Fall wird die Intoleranz nicht als Krankheit wahrgenommen, sondern einfach als Gegebenheit mit Sinn und belastet daher auch nicht zwingend den Alltag. Gesundheit ist also subjektiv!!!
So, das war jetzt mal ne kleine Definition vorweg :)
Warum will ich hier eigentlich etwas über Gesundheit schreiben? Weil dies das große Thema im Veganismus neben der Ethik ist.Viele Menschen werden Veganer aus gesundheitlichen Gründen, entweder weil schon Krankheiten vorhanden sind (Rheuma, Diabetes etc) oder weil sie diesen vorbeugen wollen. Großen Bekanntheitsgrad hat bei diesem Thema das Buch "The China Study" von T. Colin Campbell oder der dazugehörige Film "Gabel statt Skalpell". Ich habe mir beide Werke zu Gemüte geführt und werde sie demnächst hier auf dem Blog auch vorstellen.
Wir haben alle ungefähre Vorstellungen davon, was zu einem gesunden Leben gehört und setzten dies mal mehr, mal weniger auch um: gute Ernährung (Plus für Müsli), ausreichend Schlaf ( Minus für Müsli), Sport (Müsli ist dabei), nicht Rauchen (Müsli ist dabei), kein Alkohol/keine Drogen (nimmt Müsli momentan nicht zu sich), wenig Stress (dickes Minus für Müsli) etc.
Soweit ist alles in Ordnung, ich habe nix auszusetzen. Fast nix....
Durch die Challenge komme ich jedoch gerade mit einer interessanten Form von Veganern in Kontakt, die mir vorher in den Communitys nie sonderlich aufgefallen sind (wahrscheinlich, weil ich die Artikel zum Thema Gesundheit immer übersprungen hab :D ): Gesundheitsfanatiker. Ich möchte mich hier nicht über diese Personengruppe stellen, aber tut es Not, jedes Rezept mit "statt der Sojasahne musst du Mandelmus verwenden, das ist sonst viel zu ungesund" zu kommentieren? Oder permanent Warnungen vor irgendwelchen krebsfördernden Inhaltsstoffen in Zahnpasta, Reiswaffeln etc. zu veröffentlichen? Überall werde ich mit Informationen überrollt "Welches Super-Food ist gerade angesagt? Wie verwende ich das tolle Gerstengraspulver? Warum steigt ihr nicht auf Rohkost um? Wie oft geht ihr die Woche ins Fitnessstudio? Wer hat ein tolles Rezept für Grüne Smoothies? Wie schädlich ist Fluorid? etc"
Für manche Menschen scheint die eigene Gesundheit/ Fitness eine neue Art der Religion zu bilden und der Körper wird zur Kirche ernannt....in abgeschwächter Form zieht sich dieses Phänomen jedoch quer durch unsere Gesellschaft. Wer ist denn schon zufrieden mit sich, seinem Aussehen, seiner Figur etc.? Wer würde nicht gerne 10.000 Dinge an sich ändern? Und wer fühlt sich nicht von Anderen, die es "besser" machen, als man selbst, unter Druck gesetzt?
Ich übertreibe vielleicht für manche, die das hier lesen....aber die wachsende Statistik über Menschen mit Essstörungen (es gibt übrigens auch krankhaftes Gesundessen "Orthorexie") gibt mir Recht oder einfach die Vielzahl an Menschen mit schlechtem Selbstwertgefühl.
Ich werde mir wahrscheinlich auch in zehn Jahren nicht merken können, warum "Antioxidantien" so wichtig sind, welche Nährstoffe nur in Verbindung mit anderen Nährstoffen aufgenommen werden können usw. Ich trinke auch gerne mal mehrere Biere zu viel und mag zwischenzeitig ein richtiges Stück Kuchen aus weißem Mehl und Zucker essen. Und ich habe richtig gerne geraucht (hier war/ist für mich weniger die Gesundheit, sondern mehr der ökologische Aspekt problematisch). Ich bin ein Genussmensch und möchte mir über solche Dinge keine Gedanken machen müssen. Ich habe nicht den Ehrgeiz 200 Jahre alt zu werden und muss nicht zwingend mit 60 Jahren noch wie 40 aussehen. Mein Anspruch ist, dass ich mich wohl fühlen möchte und dafür brauche ich in erster Linie Zeit für mich und Zeit für meine Freunde; kein Waschbrettbauch, keine vorbildliche körperliche Verfassung und kein riesiges Gesundheitswissen kann mir das geben.
Um nochmal auf die WHO zurück zu kommen: Es geht nicht nur um den Körper, sondern auch um das geistige und soziale Wohlergehen. Bitte liebe Fanatiker, vergesst das bei euren Ausführungen nicht und versucht, statt diesem ernsten, verbissenen Blick beim Sport mal ein Lächeln in euer Gesicht zu zaubern ;)




So genug gemeckert, mal weitere Werbung für das schönste an der Challenge - dem Essen :)

Das Frühstück geht jetzt in die Wiederholung, da ich nicht so der Brotesser bin und ich die Gerichte folglich auslasse.

Mittag
Zucchini-Spagetthi Bolognese

Tofu Caprese

Asia-Burger


Abendbrot
Grüner Krieger

Kürbispommes mit Dips

Pilzlasagne mit Tomatensoße
Low-Carb Pizza










Auf Auf zum Endspurt :)

Mittwoch, 22. Januar 2014

Vegan for Fit Tag 11 - 16: Über den Stand der Dinge, Stress und die Communitiy

Über die Hälfte der Zeit ist schon rum - krass.
Mittlerweile ist dieses ganze Koch- und Sportprogramm gut in den Alltag über gegangen, wobei ich eine gute Organisation an den Tag legen muss, um das Alles neben Arbeit, Haushalt, Hund (und manchmal will ich ja vielleicht auch noch Freunde sehen bzw. mit denen telefonieren) zu meistern. Herr Hildmann schreibt in seinem Buch, dass man schnell feststellt, dass es wichtigere und befriedigendere Aktivitäten, als z.B. TV o.Ä. gibt - er hat absolut Recht, aber nur in dem Masse, dass zumindest mir auch für so etwas keine Zeit bleibt. Ob ich das wirklich als befriedigend erlebe, weiß ich noch nicht. Irgendwie fühlt es sich gut an, sich vernünftig zu ernähren, regelmäßig Sport zu machen (zwei Klimmzüge schaffe ich noch nicht) und insgesamt besser auf sich zu achten. Auf der anderen Seite vernachlässige ich gerade sehr viele Dinge, die mir eigentlich ziemlich wichtig sind. Dazu gehört beispielsweise mein Aktivismus -  stundenlange Internetrecherche, Leserbriefe oder Mailschreiben ist momentan zeitlich überhaupt nicht drin.
Aber vielleicht liegt das auch einfach wieder an der Spätdienstwoche....letzte Woche kam mir nicht so stressig vor.
Na ja, ansonsten halte ich mich gut bei meiner Suchtbewältigung - mittlerweile 11 Tage rauchfrei!!! Bin mächtig stolz auf mich. Wobei mir mein Kopf mittlerweile ziemlich stark einredet, dass Nichtrauchen doof ist....früher hatte ich wenigstens Auszeiten auf der Arbeit oder zu Hause - mal eben 5 Minuten raus, das war sehr schön und Entspannung pur. Und mir fehlt besonders das Rauchen im Auto - ich weiß, dass das für viele Menschen schrecklich ist, aber ich habe leidenschaftlich gerne im Auto geraucht. Vermutlich, weil dies der einzige Ort für mich zum Rauchen war, wo ich überdacht war (meine Wohnung war und ist rauchfrei)...aber letztlich weiß ich ja, dass das mir meine Sucht einreden will. Dieses kleine Monster, was neben mir steht und mir zuflüstert "Rauch eine, das ist so schön. Das magst du, das schmeckt dir, das entspannt dich!!!" Nein!!! Ich bleibe bisher standhaft!!! Hm, vielleicht kommt (subjektiver) Stress auch mehr von den Entzugserscheinungen....

So, aber jetzt mal zu einem anderen Challenge-Thema: die Community
Herr Hildmann meint in seinem Buch, dass die Challenge wesentlich besser in Gemeinschaft zu absolvieren wäre, also hab ich mich erst mal bei der  Vegan-For-Fit-Gruppe bei Facebook angemeldet. Unglaublich, wie viele Menschen da drin sind, die Challenge machen, gemacht haben oder einfach nur zusehen, wie andere sich abmühen. Ich hab jetzt einige Tage die Gruppe verfolgt, bei der offizielle Forenseite http://www.challenge4life.de/habe ich mich nicht extra angemeldet, lediglich kurz überflogen.
Mein Eindruck:

Diese Foren lohnen sich für Challenger:
- die vorher keine Veganer waren und Beratung bei veganen Produkten benötigen
- die Motivation beim Sport benötigen
- die neue Kontakte knüpfen wollen
- die Lob für ihre Leistung benötigen
- die sich gerne mit Anderen messen 

Diese Foren lohnen sich für mich nicht:
- weil ich keine Beratung bezüglich der veganen Küche benötige
- weil ich mich ziemlich gut selber disziplinieren kann und daher die Geschichte mit Sport weniger schwierig für mich ist.
- ich weiß ziemlich genau, was ich leisten kann und was nicht und bin zufrieden mit dem, was ich schaffe. Ich möchte mich nicht der Beurteilung von erfahrenen Sportlern aussetzen, da meine Ausgangsverfassung leider nicht sofort z.B. Jogging zulässt und Fitnessstudio ist nicht mein Ding
- mich schrecken manche Challenger ab, die "Vegan for Fit" zu ihrer neuen Bibel erklärt haben...ja, es gibt Menschen, die bereits seit 7 Monaten oder länger nach diesem Konzept leben und fleißig über ihre 3stündigen Rennradtouren berichten.....sorry, das ist nicht mehr meine Welt

Was mich besonders traurig macht, ist die Tatsache (welche mir vorher nicht bewusst war), dass für sehr viele Menschen "Vegan" wirklich nur eine Diät ist, ein weiterer Weg neben Low-Carb, Kohlsuppe, Almased und Brigitte. Vergessen ist der Gedanke von Tierrechten, Umweltschutz etc. beziehungsweise nicht komplett vergessen, aber ziemlich unwichtig geworden....Zweckentfremdung ist vielleicht der Lauf der Dinge... Dynamit wurde ursprünglich auch für den Bergbau erfunden. Aber vielleicht sehe ich das auch zu streng - vielleicht ist jemand, der 30 Tage vegan lebt um abzunehmen, immer noch effektiver für Tiere und Umwelt als jemand, der das sein Lebtag nicht tut.

So, und zum Abschluss mal wieder die Werke der letzten Tage. Dabei muss ich noch mal etwas festhalten: "Vegan for Fit" ist die leckerste Diät, die ich kenne

Frühstück
Berlin-Toast

Schoko-Erdnuss-Müsli
Rührtofu mit Kressebrot


Amaranth-Pancakes mit Blaubeereis und Banane

 
Mittag
Quinoabulette


Gemüselinsen mit Petersilienpesto

Zucchinispaggethi mit  Walnusspesto



Abends
Low-Carb-Sushi (mein Demo-Essen in Berlin)

Bohnen in Tomaten-Basilikum-Soße

Mixed-Forces-Plate mit Hummus



So, auf in die nächsten 14 Tage :)

Montag, 20. Januar 2014

"Wir haben es satt" 2014 in Berlin

Dieses Mal habe ich keine Wochenzusammenfassung, da ich letzte Woche neben Demonstrationsaufrufen nicht viel im Web mitbekommen habe.
Es gab die Kletteraktion am Funkturm zum Thema "Grüne Woche demaskieren" in Berlin, erneute St. Pauli Demo in Hamburg, "Wiesbaden Pelzfrei - Total Liberation", "Magdeburg Nazifrei" etc. Alles am 18. Januar.
Bei dieser Auswahl, musste ich einfach irgendwo hinfahren. Und die Qual der Wahl fiel letztlich auf die "Wir haben es satt" - Demo in Berlin (natürlich die größte von allen ;)  )
Mit Sicherheit habt ihr in irgendeiner Form Medienberichte davon mitgekriegt - 30.000 Menschen waren auf der Straße, von Landwirten, über Politiker, Tier- und Umweltschutzorganisationen, bewussten Konsumenten etc etc.
Ich hab mich der Albert-Schweitzer-Stiftung angeschlossen und durfte da her als Kuh durch die Gegend marschieren. Super Sache!!!
Hier ein paar Eindrücke, sowohl Bilder von mir, als auch Webinfos

Fotos



























Artikel
30.000 Menschen fordern "Stoppt Agrarindustrie"
Wir haben es satt
Bildergalerie

Videos
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Ward ihr auch in irgendeiner Form unterwegs und aktiv? Würd mich über Infos freuen

Donnerstag, 16. Januar 2014

Vegan for Fit Tag Tag 6 - 10: Über den Sport, das Rauchen und und warum der Thermomix super praktisch ist

10 Tage sind bereits rum, die Zeit verfliegt unglaublich schnell. Da ich diese Woche Frühschicht habe, verläuft die Challenge momentan sehr viel entspannter, als noch die letzte Woche. Letztes Wochenende hab ich dann auch endlich mich dem Sport gewidmet und seit dem wirklich jeden Tag irgendwas gemacht. Da Attila Hildmann in seinem Buch immer wieder betont, dass es nicht auf die Masse, sondern auf seine persönliche Herausforderung ankommt (sprich, für manche ist es auch schon ne Überwindung, einen Spaziergang zu machen), habe ich in aller Ruhe mit Walken und/oder Schwimmen angefangen. Montag hatte ich so viel um die Ohren, dass es nur bei einem schnellen Spaziergang mit Bosse geblieben ist - meine Herausforderung ist einfach die Regelmäßigkeit. Ich werde kein Muskelprotz werden und habe auch gar nicht den Anspruch an mich, ich will einfach nur mehr Bewegung in meinem Leben.
Mittlerweile hab ich "Vegan for Fit" auch endlich durchgelesen (Statement dazu folgt noch) und baue leichte Muskelübungen in meinen Tag ein. Habe gestern sage und schreibe EINEN  richtigen Klimmzug geschafft - bin mächtig stolz auf mich, habe aber den Ehrgeiz, demnächst mindestens zwei zu schaffen oder vielleicht noch ein paar mehr  :)
Dazu bin ich jetzt dank einer Werbeaktion von Famila stolze Besitzerin von Hanteln und so einem seltsamen Bauchtrainingsdings....ich hab noch nix benutzt, wird aber die Tage ausgetestet.
Okay, vielleicht werd ich doch noch ein Kraftweib :D


Okay, Thema Sport läuft super an.

Ich lebe in fast allen Lebenslagen nach dem Motto "Ganz oder garnicht" Ich hab zwar das "Rauchen" aus meiner Herumexperimentiererei ausgeklammert, jedoch kam in mir schon letzte Woche das Bedürfnis, wenn ich schon so viel gutes über Ernährung und Sport mir gerade tue, dann will ich auch nicht weiter über das Rauchen mit Schadstoffe zu führen. Klingt vielleicht etwas übertrieben, aber Hauptsache ich hab einen Grund, diese Sucht endlich aufzugeben. Mittlerweile bin ich 5 Tage und 18 Stunden rauchfrei. Ganz ehrlich, es ist die Hölle, zwischenzeitig hab ich das Gefühl, innerlich zu zerspringen. Aber ich zieh das jetzt durch. Habe mir Rauchaufhörgedanken formuliert, die ich mir immer wieder aufsage, wenn meine Sucht mich zu überrennen droht (so ca. 1000 mal am Tag)

1. Du bist 27 Jahre alt und rauchst bereits 15 Jahre davon, das ist ziemlich abartig
2. Du bist so abhängig von einem Glimmstängel, dass du gerade an nix anderes, als ans Rauchen denken kannst. Willst du das dein Leben lang?
3. Wenn du jetzt wieder anfängst mit dem Rauchen, musst du irgendwann wieder anfangen damit aufzuhören und diese ganze Nervenaufreibung der letzten Tage war ganz umsonst.
4. Dein Konto hasst dich nach dem ganzen Rumgereise, du musst echt mal Geld sparen und überleg mal, wieviel Geld du monatlich immer fürs Rauchen ausgegeben hast (ca 200 Euro)
5. Du machst das das erste Mal in deinem Leben für dich und nicht für ne Partnerin, Eltern etc. Willst du dir wirklich wieder schaden?

Man glaubt es kaum, aber es hilft, zumindest mir. Ich hoffe ernsthaft, dass ich das dieses Mal auf die Reihe krieg...






Ich hab ja bereits bei dem letzten Bericht zu der "Vegan-For-Fit-Challenge" mich kurz über die Kosten dieses Projekts ausgelassen. Um ehrlich zu sein, bin ich entsetzt. Ich oute mich jetzt mal dezent: Ich kaufe im Gegensatz zu Herrn Hildmanns Empfehlung nicht nur Biolebensmittel. Ich betreibe das im selben Maße, wie vorher auch, sprich zu einem großen Teil, jedoch nicht ausschließlich. Dazu kommen zahlreiche Lebensmittel, die nicht zu meinem normalen Einkäufen zählen. Hierzu zähle ich besonders die Nussmuse. Nach zehn Tagen habe ich bereits 2 große Gläser Mandelmus aufgebraucht...wenn man dabei den stolzen Preis von ungefähr 9-11 Euro pro Glas (250g) rechnet, weiß man schnell, wo die Kostenfalle bei dieser Challenge liegt (Erdnussmuse und Cashewmuse sind nicht mit eingerechnet, sind aber ebenfalls sehr teuer). Mein Mandelmus mach ich selber, dank meines Thermomix. So erhalte ich 400g Gläser für knapp 5 Euro (Preis für die blanchierten Mandeln). Rezept gibt es hier
Aber auch für die ganzen Drinks mit Mandel- und Hafermilch (Rezept hier) etc. ist der Thermomix super praktisch und einfach kostensparend.
Bei den Bergen von Gemüse, die ich momentan verarbeite, ist der Thermomix letztlich auch ein unheimliches Zeitersparnis. Danke Else (so heißt mein Thermomix übrigens), dass ich dich habe





Ansonsten ist meine Verfassung nach 10 Tagen spitzenmäßig. Ich schlaf zwar momentan mal wieder relativ wenig, fühl mich aber bei weitem nicht so gerädert, wie sonst. Stresslevel liegt relativ hoch wegen der Arbeit, dem Kochen, meinem Hund, Haushalt, Sport und so etwas wie Freunde treffen will ich ja auch noch, allerdings kommt mir dieser Stress absolut nicht schlecht vor, sondern ich erlebe ihn als absolut positiv .  Ich weiß nicht, ob meine zwischenzeitigen Energieschübe auf die Challenge oder auf die Nervosität durch den Nikotinentzug zurückzuführen sind, aber ich fühle mich top fit und unheimlich zufrieden.
Vielleicht ist ja doch etwas an der Zusammenstellung von guter, hochwertiger Ernährung und Bewegung dran....auf jeden Fall wirkt es sich unheimlich gut auf meine Psyche aus ;)

So, jetzt noch kurz die Mahlzeiteindrücke er letzten Tage

Frühstück
Challenger-Frühstück

Firestarter (im Weizenglas)

Apfel-Hirse-Zimt-Creme

Breakfast-Crunsh













Mittag
Rote Linsensuppe

Spinat-Safran-Creme mit Quinoa

Zucchini mit Amaranth-Füllung












Abendbrot
Backofen-Gemüse mit Artischokendip

Broccoholic














Bisheriges Fazit: Ich liebe diese Challenge :)

Dienstag, 14. Januar 2014

Wochenzusammenfassung 1. - 2. Kalenderwoche 2014

Ihr habt ja mitbekommen, dass ich momentan bzw. die letzten Wochen etwas viel um die Ohren hatte. Daher nutze ich jetzt mal die paar wenigen freien Minuten (z.B. vor der Frühschicht), um hier ein paar Dinge nach zu tragen, die ich einfach nicht geschafft habe (Saisonkalender/Wochenzusammenfassung). Tatsächlich fehlt mir momentan aber auch die Zeit zum ausgiebigen Surfen ("Müsli, was ist los bei dir???"). Daher ist das Ganze eher etwas unstrukturiert und umfasst einen deutlich längeren Zeitraum als sonst...

Artikel
 Das Jahr der Vegetarier - eine Erfolgsgeschichte. Supi, weiter so!!!

8 Gründe, warum wir Äpfel essen sollten - jamjam

Hetero nach Homo-Ehe-Öffnung im Hungerstreik - die spinnen, die Amerikaner

Das Abschlachten der Wale und Delfine - einfach nur traurig

Wie ich von einem veganen Burger high wurde - ich liebe auch vegane Burger ;)

Ich hätte gerne 2 Kilo Sojahack in Oktaederform -  mal wieder über Fakefleisch

Luft und Liebe - Guckt mehr Lesbenpornos -wer hat schon den Film "Blau ist eine warme Farbe" gesehen? Ich finde ihn genial, einer der besten Filme mit lesbischer Thematik, der je veröffentlicht worden ist. Der Hype, der um diesen Film entsteht, versteh ich nicht....allerdings hab ich den Aufruhr um das Outing von dem Fußballspieler (hab den Namen vergessen, da Fußball absolut nicht zu meinem Interessensgebiet gehört) auch nicht verstanden....sind wir die neuen Zirkusattraktionen??? Na ja, wir können uns im Gegensatz zu den Tieren wenigstens wehren....

 Videos
 Grüne Woche demaskieren - eigentlich sehr interessantes Video; leider ist es aus mysteriösen Gründen nicht mehr aufrufbar....steckt da vielleicht die mysteriöse Agrarindustrie hinter???? Noch ein Grund mehr, am 18. Januar nach Berlin zu reisen

Vegan leben ist gefährlich? -  gute, wahre Worte, danke

Bilder




Petitionen
Regenbogenfamilien gleichstellen
Monsantos Gift verbieten
Appell an Starbucks: Käfigeier raus, vegane Speisen rein
Gegenpetition zu: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens

Was mich sonst noch bewegt?
Es gibt momentan nur eines, woran ich denken kann: VOR 79 STUNDEN HABE ICH MEINE LETZTE ZIGARETTE GERAUCHT UND ICH MÖCHTE SO GERNE WIEDER EINE RAUCHEN....ABER ICH ZIEH DAS JETZT DURCH, TSCHAKA!!!!

Montag, 13. Januar 2014

Saisonkalender Januar

Bei dem ganzen Rumgereise und Rumexperimentieren hab ich doch glatt den Saisonkalender vergessen. Wird hiermit nachgeholt :)

Gemüse
Champignons
Champignons
Chicoree
Chicoree
Feldsalat
Feldsalat
Grünkohl
Grünkohl
Möhren
Möhren
Rosenkohl
Rosenkohl
Rote Bete
Rote Bete
Schwarzwurzeln
Schwarzwurzeln
Sellerie
Staudensellerie
Steckrüben
Steckrübe





Obst

Ananas
Ananas
Bitterorangen
Pomeranzen
Blutorangen
Blutorangen
Mandarinen
Clementinen/ Mandarinen
Mangos
Mangos
Orangen
Orangen
Zitronen
Zitronen