Donnerstag, 6. Februar 2014

Vegan For Fit - Tag 28 - 30 Abschluss und Fazit

Challenge beendet und ich bin mächtig stolz auf mich.
30 Tage nach "Vegan For Fit gelebt", da ist jetzt ein Fazit angesagt. Ich unterteile das mal in Ausgangssituation, momentaner Ist-Stand, Pro und Contra der Challenge

Ausgangssituation (wie war Müslis Verfassung zu Beginn der Challenge)
- emotionale Verfassung: absolut unzufrieden mit mir selber und der dringende Wunsch, mich besser um mich selbst zu kümmern 
- körperliche Verfassung: durch die Feiertage extrem alkoholgeschädigt, gestresst durch permanentes Unterwegssein (Berlin, Hamburg, sonstiges) und absolut überfuttert an Feiertagskost und Restaurantbesuchen, an Schlafmangel leidend und einem Räucherstäbchen nicht gerade unähnlich ;)
- sportliche Leistung beschränkte sich auf zweimal im Monat Walken mit Bosse, Muskeln wenig vorhanden, Körperliche Fitness nahezu nicht existent
- (unangenehmes Thema...) Gewicht 64 Kilo bei 1,74cm Körpergröße

Momentaner Ist-Stand (wie gehts Müsli jetzt?)
- emotionale Verfassung: sehr stolz, dieses Programm tatsächlich 30 Tage durchgezogen zu haben, bsonders, was den Sport angeht. Ich fühl mich sehr zufrieden mit der Tatsache, mir was richtig gutes mit Sport und Ernährung getan zu haben
- körperliche Verfassung: immer noch an Schlagmangel leidend, jedoch fühle ich mich dadurch nicht so extrem ausgelaugt, wie sonst. Seit 30 Tagen offensichtliche Giftstoffe gen Null gefahren, kein Alkohol, kein Kaffee, KEINE ZIGARETTEN!!!, absolut gesundes Essen. Körperlich gehts mir ziemlich gut. Einzige Ausnahme (wieder unschönes Thema...) ist meine Verdauung, hab zeitweise mit "Aufgeblähtsein" zu kämpfen, was ziemlich unangenehm ist. Hab aber gelesen, dass das was mit Entgiftung (durch den relativ hohen Rohkostanteil) zu tun hat und wieder vorbei geht  - ich hoffe....
- Tägliche Bewegung (Schwimmen, Walken, Muskeltraining) hat sich bewährt, ich fühl mit gut, ausgeglichen, beweglich, die kleinen täglichen Schmerzen im Rücken sind verschwunden (yeah!!!). Ich schaffe immer noch keinen zweiten Klimmzug, dafür aber mittlerweile 1 1/2 Stunden Walken mit Laufhanteln oder 3/4 Stunde Bahnen schwimmen, 30 Hantelzüge mit 5 Kilo (natürlich mit etwas Pausen) und ca 60 Situps (auch mit kurzen Pausen)
- Gewicht 64 Kilo - gehalten, genau was ich wollte :)

Pro (Was war an der Challenge gut?)
- klare Vorgaben, daher einfache Umsetzung
- super leckere Rezepte
- rasches körperliches Wohlbefinden
- eine "Diät" mit der man angeben kann :) (siehe Rezeptfotos)
- für Fleischesser: Auseinandersetzung mit Veganismus

Contra
- teuer (!!!) - vermittelt für Menschen, die sich noch nie mit dem Thema "vegan" beschäftigt haben einen falschen Eindruck. Veganes Leben ist im Normalfall nicht soooooooo teuer
- sehr zeitaufwändig, mit Schichtdienst war das ne echte Herausforderung sowohl das Kochen, als auch den Sport unter zu kriegen

Mehr fällt mir zu Contra auch schon nicht ein. Ich fand die Challenge klasse, hab dadurch die Motivation gefunden, mit dem Rauchen aufzuhören und durch die klaren Ernährungsvorgaben bin ich bei meinem Entzug auch noch nicht in die Breite geschossen ;) Hab endlich Sport in meinen Alltag integriert, wobei ich das mit Sicherheit nicht mehr jeden Tag machen werde (zwei- bis dreimal pro Woche reicht) und fühle mich körperlich im Vergleich zum Jahresende spitzenmäßig.
So, nachdem ich jetzt dann schon zwei Tage Reste aus meinem Kühlschrank verwertet habe, startet Morgen die konkrete Umsetzung des Projektes "Rohkost" - *aufgeregt hin und her hüpf*
Erster Bericht kommt bald



1 Kommentar:

  1. Ich freue mich schon auf die Rohkosterfahrungen ;) Und gratuliere zur absolvierten Challenge!

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