Erlebnisse im Dorf

Dorfleben ist langweilig? Von wegen!!!! Ich liebe das Dorfleben, die Natur, die Menschen, die Gemeinschaft, die Feste. Ich mag es, durch den Ort zu spazieren und mit meinen Nachbarn in´s Klönen zu kommen oder Blumenbinden für irgendeine goldene Hochzeit.  Am faszinierendsten finde ich jedoch die Menschen, die auf dem Dorf leben - viele haben nie ihre "Heimat" verlassen oder höchstens in den Nachbarort geheiratet. Jeder kennt Jeden und weiß auch so ziemlich alles über den anderen, viele sind auch miteinander verwandt. Neuigkeiten verbreiten sich wie ein Laubfeuer, Missgeschicke meinerseits weiß die Cousine dritten Grades meiner Nachbarin eher als meine Mutter.
Dorfleben ist speziell und nicht Jedermanns Sache. Weicht man von einem gewissen Schema ab, fällt man auf, wie ein bunter Hund - ich falle auf, wie ein bunter Hund. Vegan in einer Umgebung, die von Landwirtschaft geprägt ist, lesbisch mit Kind und Kegel in einer Ortschaft, die das traditionelle Familienbild der CDU aufrecht hält. Und dann bin ich auch noch ne "Zugezogene". Nicht immer leicht, Diskussionen sind vorprogrammiert, Erklärungen und Rechtfertigungen an der Tagesordnung. Aber ich nehme meine Mitmenschen so, wie sie sind, und sie mich meistens auch. Es gibt nix, was man nicht bei nem guten Bier klären könnte ;)

Update: Ich hab mein geliebtes Dorf und damit meine Wahlheimat verlassen *schnief* Mein neues Zuhause ist kein Minidorf mehr (statt 260 immerhin knapp 3000 Einwohner) und ich weiß nicht, inwieweit ich hier Fuß fassen werde...mal schauen, wie sich das neue Dorfleben entwickelt.

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Festumzug mit tiefgreifenden Disskusionen 
Die Geschichte eines Widerstandes 
Sieg
BI-ko-La - eine Bürgerinitiative entsteht

1 Kommentar:

  1. Hi ich bin's Meret ich liebe dein block
    Hab dich lieb 😍😘🐷

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